Musiker, an die man sich erinnert

Jeder Generation hat ihre eigenen musikalischen Genies. Da war in den 1950er Jahren Elvis, der mit seinem Charme, seiner Performance und seinem Können Rock’n’Roll zum Mainstream werden ließ. Die 1960er wiederum brachten Weltband wie The Beatles und The Rolling Stones hervor. Sowohl für die Geschichte des Rock, als auch in der Historie der Boyband nahmen beide wichtige Rollen ein. In den 1970ern gab es gleich zwei Strömungen, die langfristig wirkten: Zum einen die Discomusik, zum anderen der Punk. ABBA gingen aus dem Jahrzehnt genauso hervor, wie die Sex Pistols. In den 1980ern und 1990ern regierte vor allem der Pop. Michael Jackson und Madonna sind die Stars dieser Jahre, an die sich nicht nur Musikfans erinnern.

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Wie ein Musical entsteht

Musicals sind groß im Kommen. Sehr beliebt beim Publikum ist das Londoner Musical Cats. Auch Peter Maffays Tabaluga begeistert ein großes Publikum und findet auch bei kleinen Zuschauern große Fans. Eine rührende Geschichte mit vielen Emotionen wird mit Tänzern und Schauspielern auf einer großen Bühne erzählt, mit viel moderner Musik und Gesang. Das, was auf der Bühne zu sehen ist, ist ein Gesamtkunstwerk, das imposant wirkt und sehr facettenreich viele verschiedene Kunstrichtungen vereint. Doch wie kommt ein solches Stück, das das Publikum begeistert eigentlich zustande?

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Eigene Musik vermarkten

musik-vermarktungViele begeistere Musiker kennen mit Sicherheit das Problem. Man macht nichts lieber als Songs schreiben und Lieder zu komponieren. Dies ist eine so große Leidenschaft, dass man sie am liebsten zum Beruf machen möchte. Jedoch weiß man auf der anderen Seite natürlich auch, wie schwer es ist, sich im Künstlerbereich einen Namen zu machen und wirklich von der eigenen Musik leben zu können. Eigene Musik vermarkten weiterlesen

Faltdisplay für Konzertauftritte

konzertFür musikalische Bands sind live Konzerte oft der Höhepunkt ihrer kompletten Musiklaufbahn. Dabei steht man in Kontakt mit den Fans, also genau den Menschen, die die eigene Musik kaufen und lieben. Es gibt einem dabei ein ganz besonderes Gefühl, wenn man auf einmal seine selbst geschriebenen Lieder und Text von vielen Menschen auf einmal singen hört. Hierbei bleibt wohl auch bei den härtesten Rockern die Gänsehaut nicht aus.

In der heutigen Zeit haben jedoch kleiner Bands, die nicht täglich im Fernsehen zu bewundern sind, oft Schwierigkeiten sich auf dem Musikmarkt zu profilieren. Während früher das eigene Können oft dafür verantwortlich war, ob man erfolgreich wird oder nicht, sind es heutzutage eher die Beziehungen, die man spielen lassen muss, um ganz nach oben zu kommen. Heute kann man nahezu jede Stimmt gut klingen lassen, wenn man sie im Tonstudio bearbeitet. Auch die Arbeit der Komponisten wird mittlerweile zum großen Teil von modernen Techniken übernommen.

Natürlich ist es verständlich, dass kleinere Bands trotzdem gerne ihre Konzerte so aufregend wie möglich für ihre Fans gestalten wollen. Schließlich handelt es sich hierbei oft um Musiker, die diesen Beruf mit Leib und Seele ausüben. Dabei haben sie jedoch nicht die finanziellen Mittel, sich beispielsweise eine LED-Wand aufbauen zu lassen und die Zuschauer somit mit den eindrucksvollsten Effekten zum Staunen zu bringen. Allerdings kann man oft auch mit einfachen Tricks sehr gute Ergebnisse erzielen.

So wird beispielsweise immer wieder ein Faltdisplay von Musikern für eine effektvolle Bühnenshow benutzt. Dieses Faltdisplay wird an der Bühne angebracht, sodass man mithilfe eines Beamers, Bilder und Videos dort abspielen kann. Natürlich kommen die Effekte nicht ganz an die einer LCD Wand heran, jedoch kann man die Zuschauer somit auf einfachere und vor allem kostengünstigere Weise beeindrucken.

Bild: rafiki  / pixelio.de

Rauchen – eine Künstlerkrankheit?

zigarettenMalen Sie den typischen Raucher auf ein Papier! Das war eine Aufgabe, die Leute zu erfüllen hatten, die sich freiwillig dazu bereiterklärt haben, bei einer Raucherumfrage mitzumachen. Es kostete sie zum Teile viel Überlegungszeit, bis sie wussten, wie sie den typischen Raucher zeichnen sollten. Viel weniger Überlegen musste man beim Einschätzen von Bildern. Den Umfrageteilnehmern wurden Bilder gezeigt und sie mussten einschätzen, ob es sich dabei um Raucher- oder Nichtraucher handelte.

Im Zusammenhang mit unserer Musikseite ist es erwähnenswert, dass 90% der Umfrageteilnehmer, den Musikkünstler auf dem Bild als Raucher einstuften. Tatsächlich war er auch Raucher. Aber kann man daraus schließen, dass es mehr Raucher und den Künstlern beziehungsweise Musikern gibt? Eine Firma, die die elektrische Zigarette herstellt wollte dies genauer herausfinden und startete eine neue Untersuchung nur unter Musikern und Songwritern.

Elektrische Zigarette ist eine ziemlich neue Maßnahme, mit der man sich das Rauchen abgewöhnen kann. Die Verkaufszahlen halten sich jedoch bisher äußerst im Rahmen, sodass Herstellungsfirmen genauer herausfinden wollten, an welche Personengruppe sich die Werbung richten muss. Ergebnissen zufolge ist wirklich ein großer Teil von Musikern und Songschreibern Raucher.

Es wurden zudem Interviews mit Musikern durchgeführt. Sie gaben an, dass der ständige Stress und vor allem auch die stille Arbeit als Songwriter dazu verleiten, eine Zigarette nebenbei zu rauchen. Des Weiteren gilt das Rauchen bei Rockbands immer noch als besonders männlich. So passt es in der Regel zum Image, wenn der Leadsänger singt und nebenbei noch eine Zigarette raucht.

Für die Produktionsfirmen war dies eine interessante Erkenntnis, denn sie wird sich nun vermehrt in der Musikszene um die Werbung und Vermarktung der elektrischen Zigarette kümmern. Schließlich sind unter den Musikfans bestimmt auch viele Raucher, die ihre Sucht gerne loswerden würden.

Bild: Cisco Ripac / pixelio.de

Frage an Songwriter: Worüber schreibt ihr?

song-schreibenSongwriter haben die schwere Aufgabe, ganz alleine die Ideen für ihre Songs zu entwickeln und darauf die Musik und den Text aufzubauen. Da fragt man sich als Hörer vielleicht öfter einmal, woher eigentlich die Ideen kommen und über welche Themen die Musiker besonders gerne schreiben. Aus diesem Grund habe ich einmal ein paar befragt:

Niklas, 21 Jahre: „Über alles und nichts kann man schreiben. Je nachdem, wie es einem gerade geht, können daraus richtig gute oder richtig bescheidene Songs werden. Mein bester Song handelt von einem Mann, der ein Segelboot gebraucht kauft und damit aus seinem Alltag entflieht. Das konnte ich aber auch nur so authentisch beschreiben, da meine Eltern selbst ein Segelboot gebraucht gekauft haben, als ich klein war, und wir damit oft unterwegs waren. Für mich hatte mein Song sehr viel Tiefgang, denn ich habe versucht mich in den Mann hinein zu versetzen und nach zu empfinden, wie er sich nach Freiheit sehnt.“

Marie, 24 Jahre: „Ich schreibe viel über meine Gefühle und autobiographische Songs, zum Beispiel – ganz klar- über Liebe, egal, ob es Songs über Liebeskummer werden oder über das Verliebtsein. Meistens muss ich gar nicht lange überlegen, wie ich meine Texte formuliere, da die Situation mich leitet, ich schreibe also ähnlich wie bei einem Tagebucheintrag meine Gefühle auf. Die eigentliche Handwerksarbeit ist es dann, das Ganze in eine ansprechende Form zu bringen, zum Beispiel in einen 4-Zeiler als Strophe, der sich reimt“.

Ben, 31 Jahre: „Ich unterhalte mich gerne mit Menschen, auch mit Fremden, und frage, was sie gerade bewegt. Daraus entstehen oft Ideen für meine Musik. Zum Beispiel habe ich mich neulich mit einer Frau um die 60 unterhalten, die mir berichtete, dass sie Angst vor dem Altern habe und davor, von niemandem mehr gebraucht zu werden. Das hat mich sehr nachdenklich und traurig gemacht. Ich habe daraufhin ein Lied für sie geschrieben“.

Bild: Marko Greitschus  / pixelio.de

Progressive Rock – die Musik entfaltet sich

gitarreProgressive Rock entwickelte sich Mitte der 60er Jahre des 20. Jahrhunderts, als die auf Blues-, Jazz- und Rock’n’Roll-Strukturen basierende und mehr oder weniger eingeschränkt instrumentierte (Gitarre, Bass, Schlagzeug) Musik weiter entwickelt wurde. Übernommen wurden stilistische Elemente der klassischen und asiatischen Musik. Auch wurde die Instrumentierung vor allem durch den Einsatz von elektrischen Tasteninstrumenten wie der Hammond-Orgel, zum Instrument „umfunktionierte“ Alltagsgegenstände, Instrumente aus Fernost und Instrumente der klassischen Musik, erweitert.

Diese Umwälzung der Rockmusik äußerte sich zudem in den Liedtexten: Wurden bis dato eher leicht verdauliche Allerweltsthemen behandelt, wagten sich die Musiker in den Kernausagen ihrer Songs auch an brisante politische oder gesellschaftskritische Themen. Im Progressive Rock fanden schließlich auch surreale Themen aus Traum- und Märchenwelt erstmals einen Platz. Die ersten progressiven Ansätze hören Sie auf den Alben der Beach Boys („Pet Sounds“, instrumentaler Einsatz von Löffeln, Cola-Dosen oder Fahrradklingeln) oder Beatles („Rubber Soul“, Einsatz einer indischen Sitar).

Als das erste „wirklich“ progressive Rock-Album wird King Crimsons „In the Court of the Crimson King“ (1969) gehandelt. Zu den Instrumenten zählte ein Mellotron, mit dem Alltagsgeräusche „gespielt“ wurden (es wird heute noch in der Filmvertonung eingesetzt). Ein weiterer stilbildender Aspekt war die beträchtliche Länge der Stücke: In langen Instrumentalteilen mit virtuosen Soli dehnten sich die Stücke auf ungewohnte Länge (bis zu 20 Minuten). Viele Merkmale dieses Albums wurden von anderen Musikern und Bands aufgegriffen und weiter entwickelt. Stilprägend war nicht zuletzt auch Mike Oldfiels „Tubular Bells“, ein mehrteiliges Album, das aufgrund seiner Komplexität nur auf zwei Schallplatten unterzubringen war. Es gilt als das erste Konzeptalbum, d.h. der Behandlung eines einzigen Themas, einem weiteren Markenzeichen des Progressive Rock.

Wegbereiter in der klassischen Phase des Progressive Rock ab 1969 waren unter anderem Genesis, Emerson, Lake & Palmer, Yes und Jethro Tull. Ende der 70er Jahre verlor die Entwicklung an Dynamik. Durch Änderungen in der Bandbesetzung ergaben sich oftmals stilistische Neuorientierungen, zudem drängte sich der neue Punkrock und ab den 80er Jahren New Wave mehr und mehr in den Mittelpunkt des Interesses. In den 90er Jahren dann erlebte das Genre mit dem Progressive Metal wieder einen gewissen Aufschwung. Einige der klassischen Bands des Progressive Rock, etwa Jethro Tull, sind bis heute aktiv und ihrem Stil treu geblieben.

Bild: hunmeh  / pixelio.de

Der Siegeszug der Rockmusik

rock-konzertKaum zu glauben, dass die Geburtsstunde der Rockmusik auf den Baumwollfarmen der USA schlug. Die Arbeiterlieder der Afroamerikaner waren Vorstufe zum Blues. Die zunehmende Instrumentalisierung und elektronische Verstärkung waren Grundlage für eine härtere Gangart, die über den Rhythm&Blues (und Anleihen aus der „weißen“ Countrymusik) in den Rock’n’Roll mündete. Viele weiße Musiker öffneten sich dem „schwarzen“ Sound, wenngleich sich die Musik noch mit einem misstrauisch beäugten Schattendasein begnügen musste. Bill Haleys „Rock around the clock“ (1954) gilt als der internationale Durchbruch. Der folgende Boom verhalf aber nicht nur weißen Musikern wie Elvis Presley oder Jerry Lee Lewis zu Weltruhm, auch Afroamerikaner wie Chuck Berry ernteten die Früchte aus der Saat ihrer versklavten Vorfahren.

In den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts kristallisierten sich zwei Richtungen heraus, denen der Rock im weiteren Verlauf seiner Geschichte folgen sollte. Die Beatles bildeten mit gefälligen Harmonien und „bravem“ Outfit einen klaren Gegensatz zum Image der Rolling Stones, die mit aggresiverem Sound und langen Haaren viel mehr dem rebellischen Geist vieler Jugendlicher entsprachen. Diese Zeit schuf auch den Grundstock für viele Vorurteile hinsichtlich einer obszönen und lauten Musik, die viele als entartet ansahen und darum ihre Anhänger als Außenseiter brandmarken wollten. Schlussendlich war gerade diese Intoleranz, deren Massivität sich erst in den 70ern abschwächte, der entscheidende Antrieb für die Unverwüstbarkeit des Rock.

Ende der 60er, Anfang der 70er Jahre waren der Kreativität so gut wie keine Grenzen mehr gesetzt. Im „braven“ Zweig gediehen Glam Rock (The Slade, Sweet) und Pop, die beide inzwischen breite gesellschaftliche Akzeptanz genossen. Daneben behaupteten sich die nach wie vor provozierende und damit geächtete Bands wie Sexpistols oder Ramones. Dies belegten nicht zuletzt auch die Verkaufszahlen der Schallplatten eindeutig. Viele Bands wie Deep Purple, Led Zeppelin oder Status Quo hielten aber geschickte Balance zwischen beiden Strömungen, was sich in beträchtlichem kommerziellen Erfolg auszahlte. Mit der Entwicklung steigerte sich auch der technische Anspruch, und viele Musiker gelangten aufgrund ihrer innovativen Virtuosität zu internationaler Anerkennung.

Aus dem Hard Rock der Siebziger entstanden über die Achtziger neue Richtungen wie Heavy Metal (Metallica), Pop Metal (Bon Jovi) und New Wave, zudem schwenkte der einst gitarrenbetonte Sound um auf von Keyboard oder Synthesizer dominierte Klänge.

Bild: Paul-Georg Meister  / pixelio.de